WAS IST REACH?

REACH ist der anständige, verantwortungsbewußte Umgang mit Chemikalien. Die Abkürzung leitet sich ab von der Registrierung, Evaluierung (Bewertung), Autorisierung (Zulassung und Beschränkung für bestimmte Zwecke) von Chemikalien. Die REACH-Verordnung (EU) 1907/2006 hat seit 2007 das europäische Chemikalienrecht reformiert und z. B. im Arbeits- und Verbraucherschutz vereinfacht. Weltweit gibt es eine zunehmende Zahl ähnlicher Gesetze.

DIN SPEC 91424 zur  „Ermittlung der Einsatzzeiten von Betriebsbeauftragten im Bereich des Umweltschutzes und des Umweltmanagements“ – verfügbar

Mit der nun veröffentlichten DIN SPEC 91424 hat das erarbeitende Konsortium unter Begleitung des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN) und Beteiligung des Betriebsbeauftragenverbandes VBU den Wunsch nach einem Leitfaden für die Einsatzzeitenberechnung der verschiedenen gesetzlichen und normativ zu bestellenden Beauftragten im Bereich Umweltschutz erfüllt. Die neue Norm steht allen interessierten Kreisen auf der Webseite des Beuth Verlags unter dem Link https://www.beuth.de/de/technische-regel/din-spec-91424/331343176 kostenlos zur Verfügung.

Neue Anforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Für die Benutzung von Gewässern gilt der „Besorgnisgrundsatz“. Das heißt, dass auch entfernt liegende Möglichkeiten einer Gewässerverunreinigung bzw. – gefährdung auszuschließen sind. Zur einheitlichen Einhaltung des „Besorgnisgrundsatzes“ verfügt der Bund heute über eine erweiterte Gesetzgebungskompetenz mit Vorgaben zu den Grundsatzanforderungen an den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen nach den §§ 62 und 63 WHG.

Green Deal - Going local

Der Europäische Ausschuss der Regionen hat unter dem „Titel „Der Grüne Deal – Going-Local“ eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet, um sicherzustellen, dass die gesteckten Umweltziele mit konkreten Projekten und direkter finanzieller Förderung regional umgesetzt werden und die Einführung von nachhaltigen sowie klimaneutralen Wirtschaftsweisen beschleunigt wird.

Öffentliche Organisation der Kreislaufwirtschaft

Kein Garant für höhere Recyclingquoten
Die Bundestagesfraktion der Bündnis 90/Die Grünen fordert die Bundesregierung zu einem ökologischen und Transparenz schaffendes „Wertstoffgesetz“ auf, da das System der geteilten Verantwortung von privaten und öffentlich-rechtlichen Entsorgern nach ihrer Ansicht nicht zu größtmöglichen ökologischen Erfolgen führt und alles, was über die die vorgeschriebenen Recyclingquoten hinausgeht, in die günstigste Entsorgung gegeben wird. 

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